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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 3. Juni 2026

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Dienstleistungsverträge zwischen Mavornqex Digital (nachfolgend "Auftragnehmer") und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend "Auftraggeber") im Bereich der Konfiguration und Wartung serverloser Datenbankstrukturen sowie der Migration von Kundendatenbanken in Cloud-Infrastrukturen.

§ 1 Geltungsbereich

1.1 Diese AGB gelten für alle Verträge über IT-Dienstleistungen, insbesondere die Konfiguration serverloser Datenbankdienste, die Migration bestehender Datenbanken in Cloud-Infrastrukturen sowie die laufende Wartung und technische Betreuung solcher Systeme.

1.2 Abweichende Bedingungen des Auftraggebers haben nur Gültigkeit, wenn der Auftragnehmer diesen schriftlich zugestimmt hat.

1.3 Diese AGB gelten ausschließlich im Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen (B2B) im Sinne des § 14 BGB.

§ 2 Vertragsschluss

2.1 Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.

2.2 Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.

2.3 Der Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder dem individuellen Angebot. Mündliche Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung.

§ 3 Leistungen des Auftragnehmers

3.1 Der Auftragnehmer erbringt die vereinbarten Dienstleistungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns. Die Leistungen umfassen insbesondere:

  • Analyse und Dokumentation bestehender Datenbankstrukturen
  • Planung und Durchführung von Migrationen in serverlose Cloud-Umgebungen
  • Konfiguration von Datenbankdiensten auf europäischen Cloud-Plattformen
  • Technische Betreuung und Wartung nach erfolgter Migration

3.2 Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Leistungserbringung qualifizierte Subunternehmer einzusetzen, bleibt jedoch gegenüber dem Auftraggeber alleiniger Ansprechpartner.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

4.1 Der Auftraggeber stellt alle für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Zugänge und Ressourcen rechtzeitig zur Verfügung.

4.2 Der Auftraggeber benennt einen fachlich qualifizierten Ansprechpartner, der für technische Rückfragen und Entscheidungen zur Verfügung steht.

4.3 Verzögerungen, die durch fehlende oder unvollständige Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Vereinbarte Fristen verlängern sich entsprechend.

§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen

5.1 Die Vergütung ergibt sich aus dem individuellen Angebot. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

5.2 Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

5.3 Bei Zahlungsverzug gilt der gesetzliche Verzugszinssatz gemäß § 288 BGB.

§ 6 Datenschutz und Vertraulichkeit

6.1 Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei nicht an Dritte weiterzugeben und nur für die Zwecke des Vertragsverhältnisses zu verwenden.

6.2 Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung Zugang zu personenbezogenen Daten des Auftraggebers erhält, wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen.

6.3 Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich auf Weisung des Auftraggebers und im Einklang mit der DSGVO.

§ 7 Haftung

7.1 Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.

7.2 Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

7.3 Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

§ 8 Gewährleistung

8.1 Mängelansprüche setzen voraus, dass der Auftraggeber festgestellte Mängel unverzüglich nach Entdeckung schriftlich anzeigt.

8.2 Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme der Leistung, sofern nicht gesetzlich eine längere Frist vorgeschrieben ist.

§ 9 Laufzeit und Kündigung

9.1 Wartungsverträge werden in der Regel für eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten geschlossen und verlängern sich automatisch um jeweils weitere 12 Monate, sofern keine Kündigung mit einer Frist von 3 Monaten zum Vertragsende erfolgt.

9.2 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 10 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

10.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

10.2 Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist Stuttgart, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

§ 11 Schlussbestimmungen

11.1 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

11.2 Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.

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